<![CDATA[zugangstempo.net Blog Feed]]> Thu, 27 Aug 2026 08:28:02 +0200 Jimdo_Feed de-de http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss <![CDATA[Boxenhaltung- Tierquälerei?]]> 2017/05/18/boxenhaltun-tierqu%C3%A4lerei/ 2017/05/18/boxenhaltun-tierqu%C3%A4lerei/

Immer wieder stelle ich mir die Frage: Warum wollen viele Leute für einen Offenstallplatz weniger bezahlen, als für eine Box??

 

Ich habe schon lange und oft darüber nachgedacht.

 

 

Zumal ein Offenstall viel teurer kommt als eine Box. Die Instandhaltung ist viel aufwendiger und teurer da die Pferde viel mehr kaputt machen. Die Baukosten sind viel höher als bei einem Boxenstall.

 

Dann stell ich mir die Frage, wie Menschen ernsthaft glauben können, wenn sie behaupten ihr Pferd sei in einer Box viel glücklicher. Weil es normal ist? Weil es alle so machen? Weil mein Pferd nicht in eine Herde passt? Weil sich das Pferd nicht eingliedern lässt? Weil es öfter Verletzungen hat?

 

Dann würde ich mir die Frage stellen: Warum lässt sich das Pferd nicht eingliedern? – Es wäre seine natürliche Haltung! Oder will ich das machen, was normal ist? Was ist normal? Normal ist für mich das was alle machen, ohne es zu hinterfragen. Es ist auch normal ein Pferd in die Seiten zu kicken um es zum Gehen zu bringen, und an den Zügeln zu ziehen um stehen zu bleiben. Es ist auch normal, dass man dann einem Pferd das Maul zuschnürt, weil es das Maul beim Anziehen aufreißt. Vielmehr sollte man sich fragen, ob normal auch gut ist? Sollte man nicht auf die feinen Zeichen unserer Pferde hören wenn es vor Schmerzen das Maul aufreißt? Jeder der behauptet es sei eine Untugend und das macht er hald immer so, lügt sich selber an!!!

 


Ein Pferd ist ein Steppentier. Ein Fluchttier- Ein Herdentier. Nichts von diesen drei Begriffen ( die uns alle geläufig sind und von denen wir eig. Wissen was sie bedeuten) hat irgendetwas nur im Geringsten mit einer Boxenhaltung zu tun. Pferde wollen sich frei bewegen können und das 16-20 Stunden am Tag! Pferde wollen Fellkraulen, kämpfen , spielen und laufen ! Pferde wollen ihre eigene Entscheidung treffen können ob sie im Regen draußen oder lieber drinnen stehen. Ob sie jetzt Gras oder lieber Heu fressen wollen. Wer hat uns dieses Recht gegeben darüber zu entscheiden, was unser Pferd jetzt will und was nicht?

 

Warum also wollen Pferdebesitzer für 9m² mehr bezahlen als für 500 m²?

 

Ich möchte einmal einen Vergleich wagen. Du gehst zu einem Drogeriemarkt und möchtest dir ein Shampoo kaufen. Du siehst ein Produkt deiner Wahl mit der leuchtenden Aufschrift : AN TIEREN GETESTET ! Bezahlt man für solch ein Produkt mehr als für ein Produkt das nicht an Tieren getestet wurde?

 

Oder noch ein Beispiel: Du gehst zum Supermarkt um dir eine Packung Eier zu kaufen. Für welche Marke bezahlst du mehr? Für die Eier aus Freilandhaltung oder Käfighaltung? Natürlich für Freilandhaltung – ist ja logisch . Den Hühnern geht es dort ja auch besser. Aber warum bezahlst du hier mehr als für einen Offenstall für dein Pferd? Bei der Variante Käfighaltung hat doch auch jedes Huhn seine eigene „ BOX „ !?

 

Möchtest du als Gesellschafts Lebewesen in einen Raum mit 9 m² gesperrt sein, einmal am Tag rausgenommen werden zum Spazieren gehen? Oder zum Kochen / zum Bügeln? Ich nicht !!!

 

Ich weiß ich lehne mich hier weit aus dem Fenster, möchte auf keinen Fall jemanden angreifen. Ich möchte nur, dass vl einige Leute die Augen öffnen, und mehr sehen als das was Normal ist. Anders denken lernen. Im gesamten Umgang mit dem Pferd. Ich sage nicht, dass generelle Boxenhaltung für jedes Pferd schlecht ist. Es gibt bestimmt einige bei denen es einfach nicht anders geht. ABER : Bei den meisten würde es gehen, nur wollen es die Menschen aus Bequemlichkeit, Normalität oder aus sonstigen absurden Gründen nicht. Und unsere Tiere können sich nicht helfen.

 

 

 

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Thu, 18 May 2017 13:29:49 +0200
<![CDATA[Picasso´s Geschichte]]> 2017/01/30/picasso-s-geschichte/ 2017/01/30/picasso-s-geschichte/

Als ich und mein Freund unseren Stall gebaut haben, ging für mich ein Lebenstraum in Erfüllung. Mein Pferd Divallo durfte endlich direkt vor meiner Haustüre stehen. Mit seinen ganzen Weh Wehchen war das eine große Erleichterung für mich. Da ich ihn aber nicht alleine stehen lassen konnte, beschloss ich , mir ein Fohlen zu kaufen. Ich habe lange gesucht, wusste was ich wollte, fand aber nicht das richtige. Du kennst das vielleicht? Das Pferd sucht dich, nicht du dein Pferd. Der kann noch so toll aussehen, oder noch so eine tolle Abstammung haben, wenn der Funke nicht überspringt dann hat man nichts davon.

Schließlich kam ich auf Picasso, ein kleiner unterentwickelter Welsh Cob Hengst aus Tirol. Als ich ihn das erste mal sah, wusste ich genau : Das ist er!Er lag da , wie ein Häufchen Elend, konnte seine Augen nicht richtig öffnen. Ich nahm die Herausforderung an!


Viele Leute haben sich gedacht, dass schafft sie nicht. Mit dem Stall, einen kaputten Pferd, ein Fohlen und dann noch Einsteller dazu! Dann tut sie auch noch auf super Reitlehrerin, die den Kindern was beibringen möchte, was sonst niemand lernt. Das Natural Horsemanship!

 

Heute kann ich sagen: Ich habe es geschafft!!

 

Der kleine Mann tat sich anfangs schwer. Er entwickelte sich nicht richtig, und als er ankam wurde er abgesetzt. Er kannte weder Mensch richtig, noch Halfter. Er wuchs mit seiner Mama und seinen Papa auf einer großen Weide auf der Alm auf. Er lief wie irre im Stall herum, und schrie. War kein schöner Anblick. Nach ca 1 Stunde , ging Divallo schließlich auf ihn zu und nahm ihn unter seine Fittiche. Von da an , wich Picasso keine Sekunde mehr von ihm. Divallo hob das Bein, Picasso hob das Bein. Divallo wälzt sich, Picasso wälzt sich. Durch Divallo, bekam dann auch Picasso Vertrauen zu mir und Christian. Wenn ich ihn gerufen habe, hat er immer hinter DIvallo hervorgelugt, mit Divallos Schwief am Kopf . Von der ersten Woche an, lernte Picasso wie man Hufe gibt, das Anhängen, Aufhalftern und Führen. Mein Motto war immer: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Viele Leute stellen ihre Fohlen zu Aufzuchtställen, und besuchen sie einmal im Monat. Mit 3 Jahren kommen sie dann in einen anderen Stall und werden angeritten. Würde ich nicht machen.

 

Meine Beziehung zu Picasso ist einfach unbeschreiblich. Wenn dir ein Pferd zubrummelt, wenn es dich sieht, ist das das schönste Gefühl der Welt.

 

Als sich Picasso eingewöhnt hat, begann ich mit ihm zu arbeiten. Er war ein richtiger Lausbua. Und das ist er immer noch. Nach und nach wurde der kleine Naseweiß, dann erwachsen. Picasso sollte Hengst bleiben. Leider begann er mit 1 ½ Jahren dann die Wallache zu besteigen. Da musste der TA her. Der arme Bub wurde entmannt, und seine Hormone beruhigten sich nach und nach ein wenig.

 

Mittlerweile ist der kleine Stinker schon so groß wie Divallo und ein Prachtkerl. Wir schließen jetzt das Level 3 in Parelli ab. Er entwickelt sich super, und bereitet mir eine rießengroße Freude. Mit ca 5 Jahren wird Picasso angeritten, ich möchte ihm Zeit geben sich zu entwickeln.

 

Divallo und Picasso haben mir so viel gelehrt. Ich dachte immer, reiten ist ja gar nicht soo anstrengend, wie es die Leute immer behaupten. Durch Divallo bin ich zur akademischen Reitkunst gekommen, mit Picasso zum Natural Horsemanship. Eine Combi aus beiden, ist meiner Meinung nach Ideal. Reiten ist für mich nun nicht mehr auf einem gesattelten Pferd, ausgerüstet mit Beinschoner, Sperriemen , einen super duper teuren Sattel mit ewigst teurer Schabracke, einen mega Glitzerstirnriemen , mit übelst aufegnommenen Zügeln eine Piaffe reiten zu können.

 

Wenn man ein Pferd ohne jegliche Hilfsmittel, ohne Zaum und den ganzen Schnick Schnack dazu bringt, sich zu präsentieren, und mit dir am Rücken eine Piaffe zu zeigen, ausschließlich durch deinen Sitz zu lenken und zu Reiten, dann ist man am Ziel angekommen. Und dann, - erst dann – weiß man wie schön reiten wirklich sein kann!! Wenn ein Pferd auf offener Wiese bei dir bleibt, und mit Freude neben dir her galoppiert, auf dich acht gibt, und die kleinsten Hilfen deines Körpers versteht, weiß man, man ist am richtigen Weg!

 

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Mon, 30 Jan 2017 09:38:00 +0100
<![CDATA[Was ist dran? Von Ausbindern und der Rollkur]]> 2017/01/17/was-ist-dran-von-ausbindern-und-der-rollkur/ 2017/01/17/was-ist-dran-von-ausbindern-und-der-rollkur/

Die Haltung, bei der sich die Stirn-Nasenlinie der Senkrechten annähert, ist anders als vielfach angenommen kein eigentliches Ziel der klassischen Pferdeausbildung, sondern eher eine Begleiterscheinung. Deshalb kann man die Qualität der Ausbildung eines Pferdes auch nie ausschließlich an seiner Kopf- und Halshaltung beurteilen, wie es leider zu oft getan wird. Natürlich ist es für den Betrachter am einfachsten zu sehen, ob der Kopf „unten“ ist – viel leichter, als zu beurteilen, ob das Pferd im Rücken fest ist oder schwingt und ob die Hinterhand zurückbleibt oder unter den Schwerpunkt fußt. Das führt dazu, das viele Reiter der Versuchung erliegen, dem Pferd irgendwie den Kopf nach unten zu riegeln („Rübe runter“), in dem Irrglauben, das sei die Hauptsache und in der Hoffnung, damit einen guten Eindruck zu machen. Tatsächlich nimmt das Pferd die ideale Kopf- und Halshaltung aber mit der Zeit von selbst ein, wenn es korrekt von hinten nach vorne geritten wird und sich zunehmend versammelt und selbst trägt. Einem Pferd, das auf der Vorhand geht, im Rücken fest ist und zudem noch die Kraft zur Versammlung fehlt, den Kopf auf die Brust zu ziehen, schadet nur und nützt überhaupt nichts.

 

 

 

Viele Leute benützen sogenannte Ausbinder, um die ideale Kopfhaltung leicht zu erreichen. Es gibt tausende Arten von Ausbinder. Angefangen von Longier Hilfen, über Dreieckszügeln bis hin zu den starren Ausbinder, die den Pferden keine Bewegungsfreiheit im Kopf und Hals erlaubt. Egal welche Art von Ausbindern, egal ob in der Trense angeschnallt oder nicht, sie sind nicht förderlich. Sie zwingen das Pferd in eine Position, die es wahrscheinlich körperlich noch nicht halten kann. Gerade in Reitschulen werden solche Ausbinder gerne verwendet. Weil das Pferd ja dann weniger Schmerzen hat wenn es den Rücken rund macht und das Kind ihm in den Rücken fällt. – Es soll ja schließlich auch Trainiert werden, und nicht einfach eine Stunde lang im Kreis laufen. Außerdem ist das Pferd für das Kind leichter zu sitzen wenn es den Kopf unten hat. Das ist, meiner Meinung nach, Schwachsinn.

 

Meinem Pferd, wird es nur mehr schaden als es hilft. Es bringt zwar den Kopf und den Hals in eine optimale Position, macht den Rücken dabei aber steif und nicht rund. Die Hinterbeine schwingen nicht durch und treten nicht unter den Schwerpunkt was ja eigentlich Sinn und Zweck davon sein soll. Vergleichen kann man es, indem man sich vorstellt , man würde in eine Yoga Stunde mit Fortgeschrittenen gehen. Sie machen extrem schwere Übungen, und man möchte mithalten. Man verkrampft sich bei diesen Übungen allerdings so sehr, dass es mehr Schadet als es dem Körper hilft.

 

Aber, warum soll das Pferd eigentlich den Kopf nach unten nehmen?

 

Das ist eine Frage die sich vielleicht viele Reitanfänger stellen. Ganz einfach. Stelle dich im Vierfüßer Stand am Boden. Mache einen sogenannten Pferderücken ( also ein Hohlkreuz ) . Jemand setzt sich nun auf deinen Rücken und schwingt etwas grob hin und her. Es wird dir nicht angenehm sein. Senke nun den Kopf, spanne deine Bauch und Rückenmuskeln an, und nun bewegt sich dein Reiter wieder hin und her. Es wird dir angenehmer erscheinen, und deinem Kreuz nicht so sehr schaden. Wir imitieren jetzt die Ausbindern: Mache wieder einen Pferderücken, und senke deinen Kopf dabei, spanne aber die Bauchmuskeln nicht an. Dein Reiter bewegt sich wieder hin und her. Du wirst bemerken, dass kein großer Unterschied zwischen gesenkten Kopf und gehobenen Kopf entsteht.

 

Hat ein Pferd die Kraft noch nicht die Rücken und Bauchmuskulatur anzuspannen wenn es den Kopf senkt, sollte es trainiert und gefördert werden, bis es die Kraft hat, und von alleine sagt: Aaah! Wenn ich meine Bauchmuskeln anspanne, tut es mir weniger weh, wenn der Knirps auf meinen Rücken noch nicht perfekt sitzen kann.

 

 

 

Fazit: Finger weg von solchen Ausbinder!

 

 

 

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Tue, 17 Jan 2017 11:14:00 +0100
<![CDATA[Wie finde ich " meine " Reitschule]]> 2016/12/27/wie-finde-ich-meine-reitschule/ 2016/12/27/wie-finde-ich-meine-reitschule/

Du möchtest gerne Reiten lernen? Eine gute Reitschule zu finden ist oft nicht so einfach. Du hast vielleicht noch keinen Führerschein, und möchtest trotzdem ohne Probleme zum Stall kommen. Du hast noch keine Erfahrung mit Pferden , und weißt nicht auf was du bei der Auswahl „ deiner „ Reitschule alles achten sollst?

Ich helfe dir dabei das Richtige zu finden.

 

Zuerst solltest du wissen, was dein Ziel ist. Willst du einfach nur Spaß haben und hin wieder mal reiten gehen, oder willst du wirklich alles lernen, was mit dem Pferd zu tun hat, sodass du vielleicht auch selber mal dein eigenes Pferd ausbilden kannst?

Wenn du das weißt, bist du schon einen ganzen Schritt weiter.

Schau dir deine Reitschule ganz genau an. Wie leben die Pferde dort? Stehen sie 24 Stunden in einer Box oder dürfen sie auch raus auf die Weide und unter Artgenossen. Vielleicht leben die Schulpferde auch in einem Offenstall?

Dann solltest du drauf achten, wie die Box bzw der Offenstall aussieht. Ist er sauber? Ein Pferd denkt nicht wie wir Menschen. Es ist ihnen egal ob hier und da ein kleiner Misthaufen liegt. Sie sollten aber schon die Möglichkeit haben sauber und trocken zu stehen bzw sich hinlegen zu können.

Wie sehen die Hufe der Pferde aus? Sind lahmende Pferde dabei, und wenn ja, werden sie zur Reitstunde hergenommen? Das wäre kein gutes Zeichen.

Wie ist die Stimmung in der Herde. Sind die Pferde unruhig oder gar schlecht drauf – wird viel gekämpft in der Herde, oder staubt der chef einfach mal ein rangniederiges Tier von der Heuraufe weg? Sind genug Futterplätze für die Pferde da?

Wie ist die Stimmung unter den Leuten am Hof? Geht man freundlich auf dich zu und fragt dich ob du Hilfe brauchst, oder wirst du gar nicht beachtet?

Wenn diese Punkte alle passen für dich, dann ist das schon mal ein guter Anfang. Gehe bitte zu keiner Reitschule wo es den Tieren nicht gut geht, so etwas zu unterstützen wäre nicht in Ordnung.

 

Vielleicht hast du die Möglichkeit, dass du einmal bei einer Reitstunde zusehen kannst. Wenn ja , achte bitte darauf, wie die Reitlehrerin oder der Reitlehrer mit den Schülern umgeht. Ist er / sie freundlich und hilfsbereit, erklärt er warum man etwas macht, und hast du den Eindruck  , dass die Schüler das Erklärte verstehen?

 

Dann kannst du ja einmal zu einer Schnupperstunde kommen.

Wichtig ist, dass du auch das Putzen, Führen, Striegeln und die Theorie lernst, und nicht nur auf ein Pferd drauf gesetzt wirst, und los geht’s. Das ist vielleicht für dich anfangs lustiger, du wirst aber nie in der Lage sein, dass du dein eigenes Pferd versorgen kannst.

Wird während der Stunde auf dich als einzelner Reiter eingegangen, oder läufst du einfach nur hinter einen schon etwas besseren Reiter hinterher? Wie wirkt dein Pferd auf dich wenn du es reitest? Hast du den Eindruck, dass ihm vielleicht der Sattel zwickt, oder dass es heute scho 3-4 Stunden arbeiten hat müssen?

Verstehst du das was dir dein Reitlehrer versucht zu erklären, und wie reagiert dieser, wenn du nachfragst?

Wie werden die Pferde geritten? Wird wild herumgerissen, und getreten, oder werden sie sanft aber bestimmt geführt?

 

Wie werden die Pferde nach der Reitstunde versorgt? Kommt vielleicht sogar gleich das nächste Kind dran, oder werden sie auch am Schluss ordentlich versorgt und in den Stall gebracht? ( Es ist nicht schlimm wenn ein Pferd mal 2 Stunden hintereinander gehen muss, sollte aber nicht die Regel sein ) .

 

Das sind alles Punkte auf die du achten solltest , wenn du wirklich was lernen willst, und nicht nur zum Spaß reiten gehen möchtest. Aber auch bei Letzterem, sollte das Wohl der Pferde im Vordergrund stehen.

 

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Tue, 27 Dec 2016 11:17:00 +0100
<![CDATA[Weihnachten...und noch kein Geschenk?]]> 2016/11/28/weihnachten-und-noch-kein-geschenk/ 2016/11/28/weihnachten-und-noch-kein-geschenk/

Weihnachten steht vor der Tür, und du hast noch nicht das richtige Geschenk?

Ich habe mir einmal ein paar Gedanken gemacht, um dir zu Helfen, für jeden das Richtige zu finden.

Es ist immer schön, ein persönliches Geschenk zu bekommen, oder zu schenken. Wie wärs zum Beispiel mit einen Ausflug mit der ganzen Familie, oder einen gemeinsamen Frühstück am Weihnachtstag?

Ein heißer Tipp von mir: Winterfest in Salzburg. Ich schenke meiner Familie gerne Karten, und wir gehen dann zusammen dort hin, und machen uns einen netten Abend gemeinsam.

Oder wie wärs mit einem lustigen Brettspiel, dass ihr nach der Bescherung zusammen spielen könnt?

Für eine Leseratte, wäre vielleicht ein Abo vom Welt-der-Wunder Magazin eine nette Idee?

Hast du ein Familienmitglied, das immer am Arbeiten ist, und dem eine Auszeit gut tun würde? Wie wärs mit einem Wellnessgutschein? Bei My Days findest du da tolle Angebote.

Für einen Aktionfreak wäre ein Nachmittag in der Paintball Halle genau das Richtige.

Sehr zu empfehlen sind auch immer Parfums. Kommt bei jeder Frau gut an.

Pferdefans könnte man ein sehr persönliches Geschenk von Memorypearls schenken ( Schmuck aus Pferdehaaren ).

Tierliebhaber freuen sich bestimmt über einen Grooomie. Das ist eine Bürste , mit der man super das Winterfell der Pelzigen Gefährten raus bekommt.

Für deine Pferde - und Tierbegeisterte Tochter, wäre ein Gutschein zum Reiten genau das Richtige. Oder vielleicht doch eine neue Reithose?

Und für deine Freundin, oder deinen Freund, würde dir Bildhauermeisterin Kathrin Demel, gaanz was persönliches aus Holz basteln.

 

Ich habe dir unten Links zusammengestellt. Einfach rauf klicken, und schon bist du auf der jeweiligen Hompage. Viel Spaß beim Durchstöbern.

Weitere Blogartikel findest du hier:

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Mon, 28 Nov 2016 19:00:00 +0100
<![CDATA[Der Offenstall - Ja oder Nein?]]> 2016/11/07/der-offenstall/ 2016/11/07/der-offenstall/
Mein Offenstall - Wiesmanngut ( Klick für mehr )
Mein Offenstall - Wiesmanngut ( Klick für mehr )

Ein häufig umstrittenes Thema. Soll mein Pferd in einen sogenannten Offenstall, oder lieber in eine Box mit Paddock? Oder auch ohne Paddock? Soll es unter Tags auf die Wiese? In einer Herde oder doch alleine?Sieht man sich die ursprüngliche Lebensweise eines Pferdes an, stehen diese in großen Herden, suchen rund um die Uhr nach Fressen. Es gibt rangniedrige, und ranghohe Tiere. – Ein bis zwei Leittiere und haben genug Platz sich aus dem Weg zu gehen.

 

Was ist nun „ gut „ für mein Pferd, und was nicht?

 

Ich finde, man kann nicht alles in eine Schublade stecken. Es gibt Offenställe, die trocken und sauber sind. Mit einer beständigen, gut zusammengelebten Herde, die genug Platz hat sich auszuweichen. Mit vielen Unterständen und Ställen, wo jedes einzelne Tier seinen Schlafplatz findet, und entscheiden kann ob es lieber draußen oder im Stall schläft. – Ob es sich lieber hinlegt oder steht.Es gibt aber auch Offenställe, die diese sehr wichtigen Eigenschaften nicht erfüllen.

Man sollte sich selbst immer fragen: Gibt es genug Fressplätze, oder muss sich mein eher rangniedriges Pferd IMMER hinten anstellen. Wird genug Heu gefüttert, das es auch für die rangniedrigen Pferde reicht, oder wird genau nach Lehrbuch gefüttert? Hat mein eher ranghohes Pferd die psychische Fitness eine Herde sogar zu leiten, oder wird es damit überfordert sein, weil es noch nie in einer Herde gelebt hat?  Wie ist mein Pferd aufgewachsen? Lebte es ewig in einer Box, und hat ev. sogar Probleme mit Sozialkontakten?Wird in dem Stall auf die Bedürfnisse meines sehr alten und schwerfuttrigen Pferd eingegangen, oder muss ich mir alles selber machen? Und wenn nicht , habe ICH die Zeit, auf die Bedürfnisse meines Pferdes einzugehen?

 

Fragen über Fragen….Meiner Meinung nach, KANN jedes Pferd in einem Offenstall leben. Es kommt aber schon auf die Haltung im Offenstall an. Habe ich ein Pferd, das ewig alleine war, wird es sich in einer großen Herde eher schwer tun, sich einzugliedern. Hier wird ein Offenstall mit einer kleinen Herde vom Vorteil sein. Ich habe nun seit fast 4 Jahren einen mittelgroßen Offenstall mit 15 Pferden und Ponys, und habe bis jetzt ,bis auf ein Pferd , alle erfolgreich in die Herde integrieren können. Nun ist es eine mittelgroße Herde, die wirklich sehr ruhig ist. Wir haben alles dabei: Vom 2 Jährigen, bis zum Seniorpaar. Es gibt genug Fresss – und Tränke Stellen,  Heu rund um die Uhr und 3 Ställe, damit auch die rangniedrigen Tiere zur Ruhe kommen.

Wichtig ist , dass du und der Stallbesitzer , keinen Stress beim Integrieren habt. Lass deinen Pferd mind. 3 Wochen in einer Eingewöhnungsbox Zeit, die anderen Pferde kennenzulernen. Vielleicht kannst du sie am Reitplatz oder bei einem Spaziergang besser kennenlernen lassen usw.Alles in Allem , finde ich, dass es nicht artgerecht ist, ein Pferd in eine Box zu Sperren. Pferde sind Herdentiere. Wie wir Menschen auch. Sie brauchen den Kontakt zu anderen Pferden. Wie wir, den Kontakt zu anderen Menschen brauchen. Ein Mensch der 45 min. in absoluter Stille lebt, muss mit  Desorientierung und Halluzinationen rechnen. Natürlich wird ein Pferd nicht in absoluter Stille gehalten.

Ich vergleiche das aber immer so: Ich werde dich in einen Raum mit 3 mal 3 Meter Sperren. Nebenan sind noch 2 dir völlig unbekannte Menschen. Die Räume sind durch ein kleines Fenster verbunden. Essen bekommst du nur 3 mal am Tag, wann ich es für richtig halte. 1 Mal am Tag komme ich, und hole dich raus, ALLEINE, und werde mit dir eine runde laufen gehen. Dann kommst du wieder in dein Zimmer. Und das TAG für TAG. 365 Tage im Jahr. Nein . Außer Weihnachten und an deinen Geburtstag. Da bekommst du ein extra Zuckerl  und darfst mit mir zusammen auf die Wiese gehen. Wir können uns leider nicht verständigen. Ich spreche deine Sprache nicht, und bin auch nicht bereit sie zu lernen….Etwas hart ausgedrückt, aber so muss es sich wohl für ein Pferd anfühlen, dass 24 Stunden in der Box leben muss….Eine andere Art ein Pferd zu halten, wäre wenn es unter Tag auf die Wiese in eine Herde kommt , und in der Nacht in seiner Box schläft. Finde ich persönlich schwer in Ordnung. Vor allem für Pferde, die sich im Offenstall nicht richtig einleben.

 

Ein weiterer , sehr guter Artikel zum Thema:

Weitere Blogartikel

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Mon, 07 Nov 2016 10:08:00 +0100
<![CDATA[Voltigieren]]> 2016/10/30/voltigieren/ 2016/10/30/voltigieren/

Als Voltigieren bezeichnet man Turnen am Pferd und am Turngerät. – Am sogenannten Tonnen - oder Holzpferd. Dies schult deinen Sitz, dein Gleichgewicht, deine Koordination und deine körperliche Fitness. Ich kann dir nur empfehlen bevor du zu reiten beginnst, ein paarmal voltigieren zu gehen. Du wirst dir dann beim Reiten viel leichter tun.

 

Voltigier Pferde müssen sehr gut ausgebildet sein. Teilweise turnen 2-4 Leute auf dem Pferd. Das Pferd muss lernen, auf die Hilfen des Longen Führer zu hören und nicht auf die des Voltigierers. Es muss ein gleichbleibendes Tempo halten, und darf nicht stehen bleiben, wenn jemand runterspringt und im Galopp rauf springen will. Nicht jedes Pferd ist dafür geeignet. Es bedarf jede Menge Training, und das Pferd muss starke Nerven haben.

 

Voltigieren kann jeder lernen. Man fängt mit leichten Übungen an, und wird von Mal zu Mal besser. Man sollte nur gerne etwas Sport machen. Beim Voltigieren lenkt man das Pferd nicht selber. In der Mitte steht der Longen Führer oder der Voltigierübungsleiter und gibt dem Pferd Anweisungen, was es machen soll.

 

 

 

In einer Stunde sind meist mehrere Teilnehmer. Das ist gut so, dann kann man auch Gruppenübungen machen und zu zweit oder zu dritt am Pferd sein. Am Beginn der Stunde putzt man das Pferd und richtet es für die Stunde her. Dann wärmt man sich in Form von Turnübungen auf. Ich mache mit meinen Voltigieren am Anfang Laufspiele. Dann folgen Dehnübungen und Kräftigungsübungen. Als nächstes geht man auf Tonnenpferd, und macht die Übungen die am Pferd gelernt werden sollen als Trockenübung am Tonnenpferd. Danach wärmt man zusammen das Pferd auf, und legt los. 

 

So soll eine Vernünftige Voltigier Stunde  aufgebaut sein. Natürlich hängt es auch davon ab, welche Teilnehmer man dabei hat. Jede Stunde wird für sich einmalig sein.

 

Alles in Allem ist Voltigieren ein toller Sport, den man freizeitmäßig, aber auch im Turniersport ausüben kann.

 

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Sun, 30 Oct 2016 08:49:00 +0100
<![CDATA[Was ist Reitpädagogik]]> 2016/10/24/was-ist-reitp%C3%A4dagogik/ 2016/10/24/was-ist-reitp%C3%A4dagogik/

Als Reitpädagogik bezeichnet man den spielerischen Umgang mit Pferden. Man lernt, wie man Pferde richtig putzt, führt, Reitet usw. Man ist viel in der Natur, verbindet es mit Waldpädagogik,  oder arbeitet am Sitz des Reiters. Reitpädagogik ist vor allem was  für Kleinere Kids, für Angstreiter oder Kindern mit Beeinträchtigungen.

 

Dabei wird dein Gleichgewicht, deine Kreativität, dein Teamverhalten, dein Koordination, deine körperliche Fitness und deine Fantasie geschult. Reitpädagogik Stunden werden meist in Gruppen abgehalten, können aber auch Einzelstunden sein. 

 

Ein Reitpädagogik Pferd sollte ruhig und gelassen sein, brav im Umgang und nicht beißen oder schlagen. Es sollte sämtliche Gegenstände wie Bälle, Reifen, Wasser usw. kennen.

 

 Ich kann die Reitpädagogik wirklich sehr empfehlen. Die Kinder haben unheimlich viel Spaß, und werden gleichzeitig noch gefördert. Es ist nicht nur ein herumalbern mit dem Pferd ( das habe ich früher auch oft gedacht ), es ist so viel mehr. Die Kinder packen oft tiefe Probleme aus, und man kann gemeinsam daran arbeiten. Manche Kinder sind sehr ungeduldig, oder werden schnell aggressiv. Sie lernen ihre Emotionen zu kontrollieren. Kinder die unsicher sind, werden ein starkes Selbstbewusstsein bekommen, wenn sie ein Tier mit knapp 600 kg kontrollieren lernen. Sehr ängstliche Kinder werden vertrauen lernen. Es ist so viel mehr als nur Spiele mit dem Pferd….

 

Alles in Allem, sicher eine tolle Lösung bevor man richtig anfängt zu Reiten, den Umgang mit Pferd zu lernen, und manche kleinere Probleme zu lösen.

 

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Mon, 24 Oct 2016 09:29:00 +0200
<![CDATA[Die Bodenarbeit]]> 2016/10/17/die-bodenarbeit/ 2016/10/17/die-bodenarbeit/

Zur Einleitung möchte ich dir zeigen, was man mit der richtigen Kommunikation alles bewirken kann. Sie dir doch mal das Video von Klaus Ferdinand Hempfling an.

 

Außer Reiten gibt es noch soo viel mehr. Die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd ist etwas ganz besonderes. Und für mich sogar noch schöner als das Reiten selbst. Ich finde, ohne ein Pferd vom Boden aus zu Arbeiten, sollte man es auch nicht Reiten. Stimmt die Kommunikation am Boden, kann ich mein Pferd so viel leichter Reiten. Auch ohne Zügel, Sattel usw.

 

Leider haben wir Menschen mit der Zeit verlernt, wie man ohne zu Kommunizieren, kommuniziert.:) Früher war das ganz normal. Man hat mit den Pferden gesprochen. Und man glaubt es kaum, ich bin auch schon auf Pferden geritten, die wirklich mit einen gesprochen haben. Natürlich hat man es nicht gehört. Aber man hat es gespürt.

Ich arbeite meine Pferde nach Pat Parelli. Ich finde er baut seine sogenannten 7 Spiele schön auf, und mein Pferd versteht was ich meine.

Man findet unendlich viele Seiten im Internet zu Pat Parelli.

 

Also was kann man jetzt noch alles tun, außer  Reiten?

 

Ich finde es immer sehr wichtig, dass mein Pferd an alles möglich gewöhnt ist: Bälle, Planen, Autos, Traktoren, Regenschirme usw. Ich hänge oft einfach irgenwelche „ gefährlichen „ Sachen in Paddock hinaus-meist wenn es sehr windig ist J , und lass meine Pferde einfach mal machen. Die meisten sind so neugierig, dass sie gar nicht anders können, und es sich anschauen.

 

Zirkuslektionen. Find ich super. Aber nur dann, wenn Vertrauen und Respekt geklärt sind. Und wenn mein Pferd die 7 Spiele einwandfrei beherrscht. Dann ist auch eine Beinlonge zum Erlernen des Kompliments ok. Mein Pferd weiß genau was es zu tun hat, wenn Druck kommt , und es wird den Weg alleine finden. Wenn mein Pferd das allerdings noch nicht kennt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es steigt, und sich überschlägt, sehr groß. Also bitte vorsichtig!

 

Die Grundlagen zu den Zirkuslektionen sind meiner Meinung nach gut geübte und vom Pferde verstandene 7 Spiele. Dann kann ich meinem Pferd so gut wie alles lernen. Lerne ich es ihm mit Leckerli, wird es dies auch nur machen, wenn ich ein Leckerli dabei habe. Viele Leute machen Zirkuslektionen weil es einfach schön aussieht und toll ist. Der Hintergrund sollte aber das Gymnastizieren des Pferdes sein. Ein Pferd, dass unterm Weidezaun durchfrisst, hast du vielleicht schon oft im Kompliment gesehen. Wir wollen das Natürliche beibehalten und nichts verlangen, was ein Pferd von Natur aus nicht macht.

 

Parelli Instruktorin Livia Glaser mit ihrem Pferd Famosa

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Mon, 17 Oct 2016 13:02:00 +0200
<![CDATA[Was ist eigentlich Parelli?]]> 2016/10/09/was-ist-eigentlich-parelli/ 2016/10/09/was-ist-eigentlich-parelli/

Parelli Natural Horsemanship natural steht für natürlich, horse logischerweise für Pferd, man kommt vom englischen human und bezieht sich auf Mensch und ship ist die Abkürzung für relationship, also Beziehung. Kurzgefasst bedeutet es die natürliche Pferde – Mensch Beziehung (demnach gibt es keine Horsewomen).

 

Pat Parelli der Gründer hat ein einzigartiges System erschaffen, welches Menschen hilft die Psychologie des Pferdes zu verstehen und auf welche Weise Pferde lernen. Aber das wirklich einzigartige daran ist dass es so verständlich und logisch ist, dass es wirklich jeder lernen kann und nicht mehr unmöglich erscheint, weil man versteht wie man zu seinen Zielen kommt. Verständnis wird großgeschrieben. Techniken zu lernen ist einfach aber das entscheidende ist, dass man weiß warum man etwas macht und Pat ist ein „Master des Warums“.

 

Das Parelli Programm besteht aus 4 Levels und 4 Savvies. Die Savvies sind die Lernbereiche. Wenn wir mit unserer Horsemanshipreise beginnen stehen wir alle bei Null und fangen mit Level 1 an, Sicherheit ist das Schlagwort. Level 1 besteht rein aus Bodenarbeit am Seil genannt OnLine.

 

Konnten wir auf der Checkliste von Level 1 alles abhacken geht es weiter mit Level 2. Das Savvy OnLine entwickelt sich weiter, Spaß steht nun im Vordergrund ob mein Pferd mit mir mit dem Ball spielt oder ob ich es aus 7 Meter Entfernung auf die Plane oder Podest schicken kann. Es kann sehr nützlich sein in der Zukunft! Aber Parelli ist nicht nur Bodenarbeit, rauf in den Sattel sobald wir ein Pferd haben das die Basics am Boden beherrscht. Das Savvy Freestyle macht Level 2 komplett. Beim Freestyle reiten sollen die Pferde am langen Zügel ihre eigene Balance finden, ohne dass wir kontinuierlich im Maul herumziehen. Wir lernen Zügel unabhängig zu reiten, ein ganz neues Lebensgefühl! Level 3 Online ist jetzt schon richtig toll zum Ansehen, Freestyle reiten wir jetzt schon ohne die Zügel benützen zu müssen, und Liberty, die Bodenarbeit ohne Seil kommt hinzu. Bis dahin ist unsere Beziehung schon so gut, dass wir das Pferd nicht am Seil halten müssen, dass es bei uns bleibt, es klebt an uns.

 

Level 4, für viele Leute der Traum! Tolle Kommunikation OnLine, wirkt schon magisch, Freestyle wir brauchen kein Kopfstück mehr, Liberty auf einem großen Platz und nicht nur im Roundpen. Finesse das letzte Savvy macht es nun komplett. Finesse ist das reiten am angenommenen Zügel es geht darum dem Pferd Form zu geben. Durch die Vorbereitung in Freestyle ist die Bedeutung des Zügels eine andere. der Zügel ist nicht mehr für Kontrolle, sondern für feine Kommunikation, um unsere Pferd aufzufordern sich rund zu machen und athletisch zu bewegen.

 

Level 4 mscht das Pferd und den Menschen zu einer Einheit, befolgen wir das Programm ist es für jeden zu erreichen. Klingt das nicht perfekt?

 

Die Mission von Pat Parelli, dem weltbesten und erfahrensten Pferdepsychologen ist, die Welt zu einem besseren Ort für Menschen und Pferde zu machen. Seine Instruktoren über alle Länder verteilt unterstützen ihn mit aller Kraft.

 

Die Parelli Studenten, Instruktoren und an der Spitze Pat und seine Frau Linda sind die weltgrößte Community mit dem Ziel glücklichere  Menschen, glücklichere Pferde. Es ist ein gemeinsamer Traum.

 

 

Only Teamwork makes the dream work.

Keep it natural!

Trainer die ich empfehlen kann, Offizielle Parelli Seite:

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Sun, 09 Oct 2016 07:51:00 +0200
<![CDATA[Reitbeteiligung - Was ist das, und worauf muss ich achten?]]> 2016/10/03/reitbeteiligung-was-ist-das-und-worauf-muss-ich-achten/ 2016/10/03/reitbeteiligung-was-ist-das-und-worauf-muss-ich-achten/

Als "Reitbeteiligung" bezeichnet man es dann, wenn du ein Pferd von einer Privatperson, oder einen Schulbetrieb mietest  und es reiten darfst. Meist ist das nicht ganz billig, wenn man es aber mit den Anschaffungskosten eines eigenen Pferdes vergleicht, ist es deutlich preiswerter.

 

Wichtig ist, dass du darauf achtest, ob das Pferd gesund und fit ist, die Hufe sauber gefeilt oder beschlagen sind, ob es einen glücklichen Eindruck macht und wie sein Charakter ist. Verlass dich einfach auf dein Bauchgefühl. Lass dich nicht von deinen Emotionen steuern. 

Manche Pferdebesitzer wollen, dass die Person, die eine Reitbeteiligung hat nur einmal bis zweimal die Woche kommt, bei manchen darfst du das Pferd so oft besuchen wie du willst. Das musst du dir dann mit dem Pferdebesitzer ausmachen. Falls du noch minderjährig bist, muss ein volljähriger Erziehungsberechtigter unbedingt immer beim Besuch deines Pferdes dabei sein. Andernfalls, ist es eine Verletzung der Aufsichtspflicht, wenn etwas passieren sollte, und deine Eltern werden bestraft .

Ich mache zum Beispiel mit meinen Reitbeteiligungen immer einen Vertrag, wo alles genau drin steht, was erlaubt ist, und was nicht.

Auf alle Fälle solltest du dir ganz sicher sein, dass es genau das Pferd sein soll, und von ALLEM was du tust, im Umgang mit dem Pferd, überzeugt sein. Das heißt nicht, dass du dir keine Ratschläge geben lassen darfst. Bist du dir allerdings im Umgang mit dem Pferd unsicher, wird das dein Pferd schnell merken und das Ruder in die Hand nehmen. Schließlich würde in freier Wildbahn sein Leben vom Verhalten des Leittieres abhängen.

 

Bist du an einer Reitbeteiligung interessiert? Dann schau doch einfach mal zu meinen Pferden

 

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Mon, 03 Oct 2016 13:35:00 +0200
<![CDATA[Was tun, wenn mein Pferd Fellwechsel-Probleme hat?]]> 2016/09/26/was-tun-wenn-mein-pferd-fellwechsel-probleme-hat/ 2016/09/26/was-tun-wenn-mein-pferd-fellwechsel-probleme-hat/
Pferd beim Fellwechsel
Pferd beim Fellwechsel

Er beginnt meist still und heimlich im Januar. Was hier mit dem Organismus des Pferdes passiert ist mehr als nur das Verlieren der langen Winterhaare mit steigenden Temperaturen und Sonnenschein. Der Körper und der Stoffwechsel sind regelrecht in Aufruhr. Es bildet sich ein komplett neues kurzes Sommerfell!

 

In dieser Zeit hat das Pferd mit sich zu tun. Besonders auffallend ist der Fellwechsel bei älteren Pferden, bei Pferden, die über die letzten Jahre nährstoffmäßig unterversorgt waren, bei Pferden, die stoffwechselbedingt überbelastet waren (Sportpferde, Zuchtstuten, Jungpferde, lebererkrankte Pferde, Ekzemer, chronisch Kranke) oder Pferde, die starken Medikamenten ausgesetzt waren. Hier kann der Fellwechsel ein größeres Problem darstellen und eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Dazu gehören Ekzem, Bronchitis, Mauke oder Allergien. Aber auch Gelenkbeschwerden oder Muskelverspannungen im Bereich der Bewegungsorgane.

 

Mit den ersten kalten Nächten kann man beobachten, wie das Fell der Pferde stumpf wird. Wenn am Morgen gerade ältere Pferde mit aufgestellten Haaren im Stall stehen, ist es höchste Zeit, die Futtermenge aufzustocken. Neben dem erhöhten Energiebedarf aufgrund der kalten Nächte steigt nun auch der Nährstoffbedarf für die Ausbildung eines raschen Fellkleides. Wenn das Pferd aufgrund mangelnder Nährstoffe nicht in der Lage ist, das Fell zeitnah zu bilden, kann es zu Infekten  und Störungen des Immunsystems kommen.

 

Hier findest du hilfreiche Tipps, die meinen Pferden dabei geholfen haben:

  • Getrocknete Birkenblätter füttern: als Entschlackungskur
  • Spazieren gehen: Den Kreislauf in Schwung bringen und den lauen Herbstnachmittag im Wald verbringen
  •  Hagebutten (ganz oder Tee) füttern
  •  Beine abspritzen: Damit der Kreislauf in Schwung bleibt
  •  Kaffee füttern: Wenn der Kreislauf ganz am Boden ist, kann man ein bisschen Kaffee zum Futter geben (Kaffeepulver).
  •  Öl mit viel Omega 3 Fettsäuren: Normalerweise nehmen Pferde diese Säuren über das Gras auf. Da im Frühjahrswechsel meist das Gras noch nicht lang genug ist, sollten wir unsere Pferde mit Öl Unterstützen.
  •  Zink füttern: Das Spurenelement ist nicht nur an der Bildung von Keratin beteiligt, das den Hauptbestandteil der Haare ausmacht, sondern fördert auch die Zellteilung und das Wachstum der Haare und der Haarwurzeln.
  •  Leber entgiften: durch Kräutermischungen mit Artischocke, Löwenzahn und Schafgarbe
  •  Ginseng und Schwarzkümmelöl zur Unterstützung des Immunsystems, da dies während des Fellwechsels meist leidet.

 

Verliert dein Pferd das Haarkleid nicht, solltest du unbedingt mit dem Tierarzt Kontakt aufnehmen, da es sein kann, dass das Pferd an einer Stoffwechselerkrankung leidet.

 

 

Wo kaufe ich die Kräuter, die ich brauche und effektive Bürsten zur Unterstützung im Fellwechsel:

 

 

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Mon, 26 Sep 2016 15:38:00 +0200